Karnevallica

... ist mit dem Song "Nur noch ene Daach" im Finale 2025

Vier Mitglieder der Band Karnevallica

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Karnevallica

Songtitel:

Nur noch ene Daach

Aktiv seit:

2014

Musikrichtung:

Kölschrock

„Karneval ist geil, aber es könnte schon noch mehr geile Musik laufen!“

Alles neu macht der Herbst. „Im Oktober releasen wir uns neu“, sagt Marcel, Frontmann von Karnevallica. Dann kommt neben dem Finalsong „Nur noch ene Daach“ auch der „Pappnas-Rocker“ raus - ein Stück, das schon im Titel klar macht: Der Fasteleer ist das Ziel. Marcel: „Wir kommen aus der Coverecke, aber wir haben uns weiterentwickelt.“ Wie und wohin genau, das will die Band spätestens am 27. November beim Relaese-Konzert im „Piranha“ ihren Fans klanglich veranschaulichen. Das Finale von Euer Song für Köln ist also quasi ein Appetithappen vorab. Für alle, die was auf den Ohren haben, wird es auch ein optisches Zeichen geben, das die neuen Zeiten bei Karnevallica illustriert. Nämlich: „Kutten statt Jacken.“

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Besetzung

Marcel Kühle, 43

Gesang, Tenorhorn, Trompete

Micha Krabbe, 44

Gesang, Kazzoo

Andreas "Andy" Hammers, 32

Gitarre

Christian Porres, 46

Gitarre

Till Gentzsch, 29

Bass

Stefan Schwarz, 57

Schlagzeug

Kutten? Das liest sich klingt nach Wacken, nach Typen mit langen Haaren und engen Hosen. Derart stereotyp kommen die sechs Männer mit gemeinsamen Wurzeln im idyllischen Vorort-Veedel Flittard gar nicht rüber. Dennoch: Der Name „Karnevallica“ soll künftig mehr sein als ein Wortspiel, vielmehr das Versprechen einer musikalisch härteren Gangart, ohne darüber die Jecken zu verschrecken: „Brings und Kasalla haben die Rockgitarren in den Karneval gebracht“, sagt Sänger Michael. „Jetzt kommen wir und machen unseren eigenen Stempel drauf.“ Bassmann Till garniert die Aussage mit der Pommesgabel aus Zeige- und kleinem Finger, dem weltweit etablierten Erkennungszeichen der Metalrocker: „Karneval ist geil, aber es könnte schon noch mehr geile Musik laufen“, findet er. „Wir glauben, dass wir nicht die einzigen sind, die in Richtung härterem Rock eine Lücke sehen. Und in die wollen wir rein.“

Wenn das klappt, klappt‘s auch mit der Karriere. Mit den Herzen im Veedel, mit beiden Beinen auf der Stadionbühne in Müngersdorf – das wär‘s. „Wir haben total Bock, weiterhin die Vorort-Veranstaltungen zu rocken, denn genau die machen Köln und den Karneval aus“, sagt Michael. Und Marcel fügt hinzu: „Klar würden wir auch supergern mal auf der Berliner Waldbühne spielen, aber in Köln in so einer Größenordnung aufzutreten – das wäre halt schon eine noch größere Befriedigung.“

Der Verweis auf Berlin ist nicht einmal aus der Luft gegriffen. Karnevallica waren schon mehrfach in höchst offizieller Mission als Botschafter des Kölner Festkommittees in der Hauptstadt unterwegs, traten bereits dreimal in der Landvertretung Nordrhein-Westfalen auf – und zwar genau am Wieverfastelovend, wenn doch eigentlich direkt vor der Haustür der jecke Wahnsinn lostobt. „Das ist schon immer seltsam, an dem Tag morgens aus Köln rauszufahren“, sagt Marcel. „Aber dafür kriegen wir in Berlin vor 2000 Jecken sowas wie Karneval komprimiert. Das ist echt unglaublich geil.“

„Unglaublich geil“ soll natürlich auch der Auftritt im Finale werden. „Wir werden von Anfang an mindestens 100 Prozent geben“, verspricht Michael. Aus Erfahrung wissen die Jungs, wie gut besonders der Mitsingteil von „Nur noch ene Daach“ funktioniert. „Das Ziel ist, dass am Ende des Songs das ganze Publikum im Gloria auf den Beinen ist und mitmacht.“

Das Preisgeld, wenn es denn kommt, ist schon verplant: „Für die nächsten Aufnahmen.“ Mit Christoph Siemons haben die jecken Rocker einen „genialen Produzenten gefunden, mit dem es Riesenbock macht zusammenzuarbeiten“. Und dann nix wie ab in den Karneval. Damit es irgendwann auch im Rosenmontagszug heißt: „Die Kutten kommen!“