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Flitterwoche in Kölle
2021
Kölschpop
„Am Schönsten ist es, wenn das Publikum und wir einfach zusammen Spaß haben.“
Was Was auch immer tun würden, würden sie Euer Song für Köln gewinnen, davon haben sie schon jetzt sehr konkrete Vorstellungen. Thomekk (Gesang, Gitarre) würde seine Mutter anrufen. Berry (Schlagzeug) würde sich einfach nur „mega freuen“. Und Jay (Bass) freut sich schon, denn: „Dann wird Equipment geholt. Eine Stagebox ganz oben auf der Liste, damit Auf- und Abbau nicht mehr so kompliziert sind.“
Gitarre, Gesang, Songwriting
Schlagzeug, Backing Vocals
Bass, Produktion, Backing Vocals
Auf eins können sich alle drei sofort einigen: „Einfach mal Danke sagen!“ Thomekk erklärt, warum: „Wir haben ein Netzwerk mit vielen wohlwollenden Leuten, die uns unterstützen.“ Und Berry fügt hinzu: „Eine Community, die uns immer hilft, auch wenn eigentlich gar keine Zeit ist.“ Heimisch fühlt sich die Band besonders rund um die „Tankstelle“ in der Kyffhäuser Straße. „Da ist immer donnerstag Open Mic. Die sind für uns wie eine Familie, die uns unterstützt.“ Und deshalb: „Danke sagen wäre das Wichtigste.“
Damit es auch klappt mit dem Hauptgewinn, basteln die drei schon am perfekten Auftritt im „Gloria“. Was auch immer das sein könnte, wird natürlich noch nicht verraten. Nur so viel: Es könnte was mit der Lightshow zu tun haben. Und das Publikum soll auf jeden Fall zum Teil der Performance werden. Thomekk: „Wir wollen natürlich alle Menschen für unseren Song zu begeistern. Am Schönsten ist es, wenn das Publikum und wir einfach zusammen Spaß haben.“ Berry ist schon jetzt völlig enthusiasmiert: „Für uns ist es ein totales Highlight, im Gloria spielen zu dürfen. An mehr wollen wir noch gar nicht denken.“
So ein Erlebnis, das ganz im Moment passiert, erzählt auch der Finalsong „Flitterwoche in Kölle“. Es geht, sagt Songwriter Thomekk, um eine Sommerromance: Das lyrische Ich erlebt mit einer Frau einen perfekten Tag voller Leichtigkeit, Lockerheit und Wärme. „Die ganze Welt dreht sich für einen Augenblick nur um die beiden. Es fühlt sich an wie Flitterwochen in Köln.“ Nur schade, dass sich die Welt irgendwann weiterdreht. „Das kann man gern so interpretieren, dass dieses Köln, das man so liebt, eigentlich immer da ist, man sieht es im Alltag nur nicht. Aber manchmal taucht es noch auf, das Flitterwochen-Gefühl.“ Wie eine nostalgische Erinnerung.
Wie diese Stadt war auch das Lied schon da, lange bevor die GAG eine neue Runde Euer Song für Köln ausgeschrieben hat. „Wir haben den Aufruf gesehen und den Song einfach mal hingeschickt“, erzählt Jay. „Und dann waren wir doch sehr positiv überrascht, dass wir hier dabei sind. Da hat das Flitterwochen-Gefühl mal wieder durchgeschienen.“
Vielleicht erzählen Was auch immer ja irgendwann einmal die Geschichte, wie es ist, in Köln einen Musikwettbewerb zu gewinnen. Denn das ist es, was sie am liebsten tun in ihren Song: Geschichten erzählen. Und so ist auch die Musik, auf die sie sich selbst beziehen. „Lumpenpack“ nennt Thomekk als erste Referenz, aber auch Pur, Bernd Stelter oder Reinhard Mey ... „Weil die alle Geschichte erzählen.“ In jedem Fall stellt Berry fest: „Wir sind eine Kölner Band, aber keine Karnevalsband.“ Jay nickt, hat aber noch was hinzuzufügen: „Bis jetzt. Wir würden im Karneval bestimmt funktionieren.“
